31.Oktober - Samhain

21.Dezember - Julfest

05.Januar - ende der Mittwinterfeste

01.Februar - Imbolefest

21.März - Frühlingstag

01.Mai - Walpurgisnacht

21.Juni - Litha/Sommersonnenwende

31.Juli, bzw. 01.August - Lammas

23.September - Herbsttag und Nachtgleiche



 

Mit diesem Fest  begann das keltische Jahr
Es ist ein Totenfest, gefeiert zu Ehren der Ahnen und
im Bewusstsein des zyklischen Ablaufs von Leben und
Sterben in der Natur. Das heutige 'Halloween' erinnert
daran, ebenso das christliche 'Allerheiligen, Allerseelen'.

Die Menschen bereiteten sich auf den Winter vor und versuchten
mit allerlei Ritualen und Gebeten der Sonne bei  der kommenden
Rückkehr zu helfen.

Nun beginnt die Zeit der Rückschau über das vergangene Jahr.
Man zieht Bilanz - wo gab's Erfolge, wo  Misserfolge - holt sich
in den langen Nächten Rat und Hilfe bei den Ahnen, verabschiedeten
sich von den Menschen die in den letzten Monaten gestorben waren,
und es heisst die Neugeborenen in der Menschenwelt willkommen.
Man  blickt auch in die Zukunft, wie wird das kommende
Jahr werden, was wird alles geschehen, wie nutze ich am Besten
kommende Jahr werden, was wird alles geschehen, wie nutze ich am
Besten meine Möglichkeiten.

Noch einmal biegen sich die Tische unter all den Köstlichkeien die
Küche und Keller zu bieten haben noch einmal Festtrank und -schmaus
bevor die karge Zeit des Winters naht. 

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Endepunkt: die REINIGUNGSZEIT beginnt. Wintersonnenwende
in der  dunkelsten des Jahres  wird das Kind der Hoffnung, der Sternensohn,
  die neue Sonne, geboren um den Menschen dieser Welt das segenspendende
Licht zurück bringen.

Am Abend des 24.  Dezember kann es keinen Zweifel mehr geben: die
Dunkelheit ist tatsächlich besiegt, die Tage werden spürbar wieder
länger und die Menschen brechen in Jubel und übergrosse Freude aus:

das Julfest wird  gefeiert!  Nun weiss man, das die kalte, nahrungsarme
Zeit bald zu Ende gehen wird und in Vorfreude auf die Fülle

 des Sommers holt man das Beste der gelagerten Vorräte aus dem Schrank.
Rundtänze werden aufgeführt, Lieder gesungen und Geschichten erzählt.

Die Sonne ist zurückgekehrt, das Leben kann weitergehen.

Welch Zufall, das diese Zeit mit dem christlichen

Weihnachtsfest zusammenfällt  

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Es ist Abend - der 5. Jünner - und die Perchten laufen durch die Nacht

um die letzten Reste des Winters zu vertreiben, die Arbeit wird wieder

aufgenommen. Der letzte Julschmuck wird abgeräumt --> die Zeit des

Feierns ist  vorbei.

Die Bräuche an diesem Tag erinnern an eine alte keitische Tradition:

das junge Mädchen bzw. der Knabe erhielten  im Alter zwischen 12 und

14 Jahren ihren Erwachsenenstatus.  Auch der junge Sonnengott erhält

nun seinen magischen Namen, seine Waffen, sowie seinen Auftrag in der

Welt.

Heutzutage wird das neue Jahr und der heranbrechende Frühling immer
noch mit Sylvester begrüsst. Auch der Karneval ist hiervon abgeleitet.

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Die ersten Schneeglöckchen leuchten weiss und versprechen uns den
 nahen Frühlingsbeginn. Die Schneeschmelze hat begonnen; mit wilder
Kraft sprudeln die Bergbäche die Hänge hinab, vereinigen sich mit
den Flüssen und erfüllen das ganze Land mit sehnsuchtsvoller Erwartung
und Leben.

Die Göttin die in der dunklen Zeit zur alten, weisen Frau geworden ist,
erneuert sich selbst und wird  wieder zum  jungen Mädchen.

Wendepunkt: die WACHSTUMSZEIT beginnt.   

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Die Kräfte des Lichts und der Dunkelheit sind gleich stark geworden:
am 21.  März feiern wir die Frühlingstag- und  Nachtgleiche, den
Frühlingsbeginn

Unterstützt von den Kräften und Strömungen der Jahreszeit beginnen auch
unsere Projekte zu wachsen. Nun  werden die Planungen der letzten Wochen

in die Tat umgesetzt.

Nach dem langen, erholsamen Schlaf des Winters erwacht die Erde zu neuem
Leben und kleidet sich in frisches Grün.  Der Gott ist zum Krieger

herangewachsen.  Neun Monate sind es noch bis Jul --> Mutter Erde wird

von der Sonne befruchtet - der Gott zeugt sich selbst.  Er weiss, dass er

das Jahr nicht überleben wird, doch im Leib der Göttin wächst sein neues

Ich heran und wird in der dunkelsten  Nacht des Jahres neu geboren werden.

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Walpurgisnacht - ein neuer Name für ein altes Fest, das Beltanefest der
Kelten, gefeiert in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai. Eine Zeit  
 der überschäumenden Lebensfreude nimmt ihren Anfang - nicht umsonst
spricht man auch heute noch vom Wonnemonat Mai.

Blühender Weissdorn - der heilige Strauch der Göttin - ziert die Wegränder,  
Blumen schmecken die Wiesen, alles strotzt vor Kraft und Leben.

An vielen Orten werden Maibäume aufgestellt um die phallische Sonnenenergie  
mit den nährenden Kräften der mütterlichen Erde zu verbinden.

Unsere Pläne nehmen immer mehr Gestalt an, neue Mitspieler tauchen auf,  
man findet Verbündete, und Freunde das Rad der Zeit dreht sich schneller,  
die Aktivitäten nehmen ihren Lauf. Wendepunkt: die REIFEZEIT beginnt.

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Der längste Tag des Jahres, erfüllt von der höchsten Kraft und Macht
des Sonnengottes: 21.  Juni, Sommersonnenwende.

Im Augenblick seines grössten Thriumphes beginnt auch sein Niedergang,  
der drei Tage später nicht mehr zu übersehen ist - die Tage werden
wieder kürzer und am 24. Juni feiern die Menschen den Beginn der  
dunkleren Jahreshälfte.

Die Reife- und Erntezeit hat begonnen, Haselnuss und Walnuss wachsen
im dichten Blätterdach, die Beeren der Eberesche beginnen sich rot zu
färben, Kirschbäume laden zur Ernte ein.  Es ist Mittsommer, noch
einmal wallt die Lebenskraft jubilierend auf und beschenkt uns alle
mit einer überfülle an Früchten, Samen und Getreide. Die Menschen
danken ihren Göttern und entzünden lodernde Sonnwendfeuer - ein
Versprechen an die Sonnenkraft ihre segensspendene Wirkung auch im
Winter nicht zu vergessen und darauf zu vertrauen, dass sie wiederkehren wird.

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Das Getreide ist eingefahren, der Sonnengott opferte als Kornkönig sein
Leben, damit die Erde fruchtbar bleibt und die Menschen immer genug Nahrung haben.

Früher wurden an diesem Tag oft tatsächliche Menschenopfer dargebracht
- wohl ein Grund dafür, dass die christliche Kirche dieses Fest nicht  
zu einem der ihren gemacht hat.  Heute werden zu Lammas symbolische  
Kornpuppen geopfert.

Der Grossteil der Ernte ist eingebracht, nun ist Zeit einmal durchzuatmen
und sich eine kleine Pause zu gönnen  bevor die letzten Arbeiten dieses
Jahres anstehen und zu einem hoffentlichguten Ende geführt werden.  
Die schwangere Göttin trauert um ihren Geliebten und Sohn und bleibt 
fürs Erste alleine zurück. Die Seele und Samenkraft des Sonnengottes  
lebt im Korn weiter und schon bald wird auch erselbst wieder geboren.  
Wendepunkt: die RUHEZEIT beginnt.

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Wieder werden die Kräfte des Lichtes und der Dunkelheit ausgeglichen:
am 23.  September ist Herbsttag- und Nachtgleiche und damit auch  Herbstbeginn.

Die letzten Früchte, Pilze und Nüsse werden geerntet; das Erntedankfest  
naht, an dem man glücklich und stolz auf das in diesem Jahr Erreichte  zurückblicken kann.

Nun beginnt eine ruhigere Phase, man hat Gelegenheit sich wieder zu
sammeln und neue Kräfte aufzutanken - bald  beginnt ein neuer Zyklus
des Wachsens, Reifens und Vergehens in dem man die aufgespeicherte
Energie gut  gebrauchen können wird. 

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